Seit ich schreiben kann, habe ich Geschichten geschrieben. Früher mussten lediglich meine Eltern meine literarischen Werke erdulden, jetzt seid Ihr es (meine Eltern lesen, glaube ich, nicht ganz so regelmäßig mit, sie haben ihre Schuldigkeit schon getan).

Und nichts anderes ist es, was Ihr auf diesem Blog lest. Es sind Geschichten. Ich sage das jetzt so ausdrücklich, weil ich oft gefragt werde: “Ist das wirklich so passiert…?” Alles, was ich hier schreibe, ist ein Produkt meiner ausufernden Phantasie. Ich sage das auch deshalb, weil ich ja auch noch ein “echtes” Leben habe und einen “echten” Job. Oft werde ich damit konfrontiert, dass Leser wissen möchten, wer ich “wirklich” bin. Das kann ich auch verstehen, denn der Mensch ist neugierig. Wer unbedingt wissen möchte, wer sich hinter “anna” verbirgt, kann das herausfinden, es ist gar nicht so schwer. Nur sollen die Menschen in meiner Umgebung sich nie fragen müssen, ob “die Sache letzten Dienstag” vielleicht am Mittwoch schon auf meinem Blog nachzulesen ist. Daher kann ich jedem versichern, dass Personen wie Shanti, Rambo, Blondie, Dr. Ungut, Kater Ivan, Maurice und alle anderen auch nicht auf realen Vorbildern basieren (falls irgendwo diese Personen in der realen Welt herumlaufen sollten, so würde ich sie mit Sicherheit aber gerne mal kennen lernen!). Meine Mitmenschen in der echten Welt sollen sich auch nie fragen müssen, ob sie vielleicht als Vorlage für Charakter x hergehalten haben, das haben sie sicher nicht. Gerade weil es genug Personen gibt, die mich wirklich kennen und meinen Blog (trotzdem oder gerade deshalb) lesen, trenne ich das sehr streng, genau wie auch alle hier veröffentlichten Geschichten frei erfunden sind (das wahre Leben ist meist ja auch wesentlich banaler…).

Zum Schluss muss ich auch noch den allerletzten Zahn ziehen: anna ist eine Kunstfigur. Sie hat mit mir nicht viel gemein. Wahrscheinlich würde sie mir im wahren Leben sogar ziemlich auf den Geist gehen und ich hoffe, dass ich für meine Mitmenschen nicht halb so nervig bin, wie anna es ist.

In diesen Sinne, ich wünsche Euch allen viel Spaß beim Lesen meiner Geschichten. Ich kann nicht anders. Ich muss einfach immer weiter schreiben…

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